Endoskopie
die Grundlage der gastroenterologischen Diagnostik und Therapie.
Endoskopie
Schwerpunkt der Praxis ist die endoskopische Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie) und des Dickdarms (Ileokoloskopie). Falls erforderlich, können beide Untersuchungen kombiniert als Magen-Darm-Spiegelung an einem Termin durchgeführt werden. Dazu verfügen wir über äußert dünne Geräte auf höchsten technischen Niveau (hochauflösende Olympus Exera-CV-190 System). Die Endoskope werden in einer validierten Olympus-EDT-Maschine aufbereitet. Die hygienisch einwandfreie Aufbereitungsweise der Endoskope wird regelmäßig im Rahmen der Qualitätssicherung und durch das Regierungspräsidium geprüft und zertifiziert.
Bei der „Magenspiegelung“ können wir mit Hilfe eines Biopsie-Schnelltestes einen Laktasemangel als Hinweis für eine Milchzuckerunverträglichkeit testen (keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen).
Für die Endoskopie muss der Patient, auch aus juristischen Gründen, aufgeklärt werden und eine Einverständniserklärung unterschreiben.
Für den Fall, dass Patientinnen nur von einer Ärztin untersucht werden wollen, besteht bei uns auch diese Möglichkeit.
Sanfte Endoskopie
Durch eine Sedierung (Dormicum®) oder Kurznarkose (Propofol®) bekommt der Patient von der Untersuchung nichts Unangenehmes mit und es bestehen optimale Bedingungen für den Untersucher. Während und nach der Sedierung/Narkose unter Sauerstoffinsufflation erfolgt eine kontinuierliche pulsoxymetrische Überwachung von Sauerstoffsättigung/Herzfrequenz und Blutdruck. Die Ärzte unserer Praxis verfügen über intensivmedizinische Erfahrung und sind in Besitz der Fachkunde Rettungsdienst und das Praxisteam wird regelmäßig in Sedierungskursen geschult.
Durch die Zusammenarbeit mit der Anästhesistin FA Zhamak Khoschbin sind auch Vollnarkosen bei Risikopatienten (z.B. starkes Übergewicht, ausgeprägte Herz-Kreislauf-Erkrankungen) bei uns möglich.
Um eine Darmspiegelung durchführen zu können, muss der Darm mit Luft ausgedehnt werden. Das kann nach der Untersuchung zu einem Blähungsgefühl führen, das vom Patienten als unangenehm oder sogar schmerzhaft empfunden werden kann. Neu ist die Möglichkeit der CO2-Endoskopie. Hierbei wird anstelle von Raumluft Kohlendioxid bei der Darmuntersuchung verwendet. Da Kohlendioxid schnell resorbiert wird und den Darm verlässt, hat der Patient nach der Untersuchung in der Regel keine Bauchbeschwerden.

Sanfte Darmreinigung
Entscheidend für die optimale Darmuntersuchung ist es, dass der Dickdarm sehr gut gereinigt ist. Dafür nutzen wir verschiedene Abführmittel, um bei jedem Patienten individuell eine möglichst gute Darmreinigung zu erzielen. Für die Darmlavage verwenden wir in der Regel 2×1 l Clensia®, da hier es zu keiner Schaumbildung kommt und eine optimale Beurteilbarkeit der Darmschleimhaut gewährleistet ist. In speziellen Fällen können wir auch mit 2 Tassen Citrafleet® und ausreichend freigewählter Flüssigkeit die Darmspiegelung vorbereiten.
